Zur Auswahl stehen weiterhin drei Kabinenvarianten: Eine Einzelkabine mit einer Ladeflächenlänge von 2,35 m, ein XtraCab mit 1,84 m und eine Doppelkabine mit 1,55 m Pritschenlänge. Der XtraCab hat nun endlich die gegenläufig öffnenden Türen, ein überaus praktisches Detail, das ich beim Vorgänger schon sehr oft vermißt habe und das die Konkurrenz schon seit vielen Jahren bietet. Hier wurden die Gebete der Hilux-Piloten offenbar erhört. Leider verhallten die Rufe nach einer Automatik im XtraCab wieder ungehört, denn auch die neue Generation bietet die Sechsgang-Automatik nur in der Doppelkabine an. Alle anderen bekommen ein Sechsgang-Schaltgetriebe.
Es wird mehr Ausstattungsoptionen geben, vom einfachen Arbeitstier, bei dem sogar die Klimaanlage extra bestellt werden muß, bis hin zum Executive mit Automatik und Leder. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 170 km/h. Fahrwerkstechnisch bleibt alles wie gehabt: Vorne Einzelradaufhängung mit Schraubenfedern, hinten eine blattgefederte Starrachse.

Motortechnisch gibt es neue Motoren: den 2,4 Liter Diesel mit dem Kürzel 2GD-FTV und 150 PS, und dem stärkeren 2,8 Liter, der auch den Landcruiser befeuert. An den Start geht hierzulande erst mal der 2,4 Liter, der stärkere 2,8 Liter wird 2017 nachgeschoben, und nicht wenige werden darauf warten! Natürlich hat der neue Euro 6, das bedeutet aber auch Harnstoffeinspritzung.
Auch die kommende Generation wird ihren Weg machen. Die Konkurrenz ist mit dem Ranger, dem neuen Navara und dem neuen, kommenden Amarok mit dem 3.0 Liter Sechszylinder Diesel auch nicht schlecht aufgestellt, es wird also spannend. Die ersten Zubehörteile gibt es schon für den neuen, und entsprechend individualisiert kann jeder den richtigen Hilux für seine Zwecke aufbauen! Toyota verspricht mehr Zuverlässigkeit und Langlebigkeit, Werte, für die der Hilux ja sowieso schon immer stand. Ob sich das bewahrheitet, wird man ja in ein paar Jahren erfahren haben, im Wahrsten Sinne des Wortes. (Autor: Redneck)

